Asbestsanierung
Asbest 29. April 2026

How To Asbestbereinigung: Worauf Hausbesitzer jetzt achten müssen

Bevor der erste Hammer schwingt, muss ein Experte Materialproben nehmen und in einem Labor auswerten lassen. Nur so lässt sich sicherstellen, ob und in welcher Konzentration Asbest vorhanden ist.

Asbest galt jahrzehntelang als "Wunderbaustoff" – hitzebeständig, langlebig und günstig. Doch was früher Standard war, ist heute ein ernstes Gesundheitsrisiko. Wenn Sie eine Immobilie besitzen, die vor 1993 gebaut wurde, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie sich früher oder später mit dem Thema Asbestbereinigung auseinandersetzen müssen.

Warum ist Asbest so gefährlich?

Die Gefahr von Asbest ist tückisch, da sie unsichtbar ist. Die mikroskopisch kleinen Fasern setzen sich bei Beschädigung des Materials frei und gelangen in die Atemwege.

  • Langzeitfolgen: Krankheiten wie Asbestose oder Lungenkrebs treten oft erst Jahrzehnte nach dem Kontakt auf.
  • Keine Warnsignale: Man riecht, schmeckt oder sieht die Fasern in der Luft nicht.
  • Strenges Verbot: Seit 1993 ist die Verwendung in Deutschland komplett verboten, doch in Altbauten schlummert das Material oft noch in Wänden, Böden oder Dächern.
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Wo versteckt sich Asbest im Haus?

Asbest findet sich nicht nur in den bekannten Wellpappen auf dem Garagendach. Er wurde in über 3.000 verschiedenen Produkten verarbeitet.

Typische Fundorte in der Übersicht

  1. Dacheindeckungen: Klassischer Eternit oder Wellasbest.
  2. Bodenbeläge: Vinyl-Fliesen (Floor-Flex) und der dazugehörige schwarze Bitumenkleber.
  3. Fassaden: Faserzementplatten zur Dämmung oder Verkleidung.
  4. Innenausbau: Brandschutzplatten, Leichtbauplatten oder sogar in Putzen und Spachtelmassen.

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