Eschweiler ist von Bergbau und Industrie geprägt und hat mit dem Hochwasser 2021 zusätzlich einen großen Sanierungsbedarf im Bestand bekommen. Wo Böden aufgenommen, Estriche entfernt oder Wände geöffnet werden, treten immer wieder Baustoffe zutage, die vor 1993 eingebaut wurden. Genau dort greift die Erkundungspflicht. Wir prüfen die betroffenen Schichten, bevor sie bewegt werden, und legen anhand des Befundes fest, welches Verfahren zulässig ist und welche Schutzmaßnahmen zwingend sind.
Leistungen im Überblick
Aufmachen erst nach dem Befund.
Wird ein Gebäude nach einem Schaden instandgesetzt, entsteht Zeitdruck – und damit die Versuchung, Böden und Verkleidungen einfach herauszureißen. Genau das ist bei Baujahren vor 1993 heikel, weil Kleber, Estrichzusätze und Bodenbeläge Fasern enthalten können. Wir nehmen deshalb vorab Proben aus den betroffenen Schichten und lassen sie prüfen. Eine Asbestsanierung in Eschweiler ist dadurch planbar, statt mitten in der Instandsetzung als unerwarteter Baustopp aufzutreten.
Der Bereich bleibt geschlossen.
Für schwach gebundene Materialien errichten wir eine vollständig abgetrennte Zone mit Folienwänden, Personenschleuse und getrennter Materialausschleusung. Entstauber halten die Luft dauerhaft im Unterdruck und führen sie gefiltert ab, sodass angrenzende Räume und Nachbarwohnungen unbelastet bleiben. Beschäftigte arbeiten mit Vollmaske und Einwegkleidung, die den Bereich nicht verlässt. Erst nach der Feinreinigung und der Freimessung durch eine unabhängige Stelle wird die Abschottung aufgehoben.
Getrennt erfasst, getrennt entsorgt.
Neben Asbest tritt in Gebäuden bis 1996 regelmäßig künstliche Mineralfaser auf. Sie fällt unter die TRGS 521 und wird ohne Zerreißen ausgebaut, sofort verpackt und getrennt abgefahren. Wir ordnen jedem Abfallstrom den passenden Schlüssel zu und übergeben ihn nur an Anlagen mit entsprechender Annahmeerlaubnis. Auf diese Weise bleiben die Nachweise eindeutig zuzuordnen, und es entsteht kein Mischabfall, der später weder korrekt deklariert noch angenommen werden kann. Wie viel Material tatsächlich anfällt, sollte vor Beginn geschätzt werden. Annahmestellen arbeiten mit festen Zeitfenstern und begrenzten Kapazitäten, und gerade bei größeren Dachflächen entstehen schnell Mengen, die sich nicht spontan abfahren lassen. Wir melden den Bedarf deshalb vorher an und stimmen die Abfuhr auf den Bauablauf ab, damit kein verpacktes Material länger als nötig auf der Baustelle steht.
Verfahren & Schutz
Sicherheit beginnt beim Betreten und Verlassen. Ohne eine ordnungsgemäß eingerichtete Personenschleuse gibt es keine Sanierung. Sie ist die Grundlage für den Schutz aller Beteiligten.
Das Herzstück jeder Asbestsanierung. Auf jeder Baustelle sind sie fester Bestandteil unserer Ausstattung zur sicheren Reinigung kontaminierter Bereiche.
Zur Kontrolle setzen wir spezielle Messgeräte ein, die den Unterdruck permanent überwachen und dokumentieren. Die 20-Pascal-Grenze wird dabei kontinuierlich geprüft.
Der letzte und wichtigste Schritt. Sie zeigen schwarz auf weiß, ob ein Bereich wirklich frei von Asbestfasern ist und wieder bedenkenlos genutzt werden kann.
Sicherheit & Qualität
Wir arbeiten nach zertifizierten Verfahren und bieten transparente, sichere und effiziente Rückbauprozesse nach TRGS 519 und TRGS 521.
Zertifiziert nach
TRGS 519 · TRGS 521
Präzise Gefährdungsanalysen, Sanierungspläne und Labor-Luftmessungen – alles aus einer Hand, lückenlos dokumentiert.
TRGS 519
Zertifiziert
100%
Dokumentiert
Labor
Luftmessungen
Unser Team ist praxiserprobt und perfekt eingespielt. Diese enge Zusammenarbeit in professioneller Schutzkleidung garantiert eine effiziente und termingerechte Projektabwicklung, damit Ihr Sanierungs- oder Rückbauvorhaben schnell und ohne Verzögerung abgeschlossen wird.
Klare Schritte, keine versteckten Kosten. Sie wissen jederzeit, was auf Ihrer Baustelle passiert.
Faserfrei, umweltgerecht, gesetzeskonform. Alle Nachweise erhalten Sie für Behörden und Versicherungen.
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FAQ
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Ja. Asbest, KMF und alte Mineralwolle (vor 2000) gelten als gesundheitsgefährdende Stoffe. Nur zertifizierte Fachfirmen wie Bau2day dürfen diese Materialien gemäß TRGS-Standards sicher entfernen, verpacken und entsorgen.
Der Ablauf ist klar geregelt: 1. Vor-Ort-Besichtigung, 2. Planung & Einrichten eines Sicherheitsbereichs, 3. Rückbau mit Unterdrucktechnik & PSA, 4. Fachgerechte Entsorgung, 5. Abschlussmessung (Labor-Luftmessung), 6. Übergabe der Freigabe.
Das hängt von der Menge des Materials und der Gebäudestruktur ab. Kleinere Projekte dauern oft 1–2 Tage, größere Rückbauten können mehrere Tage benötigen. Wir erstellen nach der Besichtigung immer eine klare, transparente Zeitplanung.
Wir nutzen Google Maps. Bitte akzeptieren Sie externe Medien, um die Karte zu laden.
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