In Kaiserslautern treffen mehrere Bauphasen aufeinander: der Wiederaufbau der Fünfziger, die Wohnblocks der Sechziger und Siebziger, große Werksanlagen und ausgedehnte militärisch genutzte Liegenschaften, die nach und nach in zivile Nutzung übergehen. In all diesen Beständen sind faserhaltige Baustoffe möglich. Wir untersuchen betroffene Bauteile, ordnen das Ergebnis den Vorgaben der TRGS 519 zu und führen den Ausbau anschließend mit dem Verfahren aus, das für die jeweilige Faserbindung zugelassen ist.
Ablauf
Der Befund steht am Anfang.
Ein begründeter Verdacht reicht als Arbeitsgrundlage nicht aus. Wir sichten Pläne, gehen das Gebäude durch und entnehmen an den kritischen Stellen Material – angefeuchtet und mit Absaugung, damit beim Beproben selbst nichts freigesetzt wird. Ein zugelassenes Institut bestimmt Faserart und Bindungsform. Eine Asbestsanierung in Kaiserslautern beginnt deshalb regelmäßig nicht auf dem Gerüst, sondern mit einem Laborbericht und einer schriftlichen Beurteilung, die Verfahren, Schutzmaßnahmen und Meldepflichten festlegt.
Zwei Bauteile, zwei Verfahren.
Zementgebundene Platten an Dach und Fassade lassen sich im Freien zerstörungsarm abnehmen: Befestigungen werden gelöst, die Platte im Ganzen abgesetzt und sofort verpackt. Gesägt, gebrochen oder gebohrt wird nicht, gereinigt wird ausschließlich mit Industriesaugern der passenden Staubklasse. Schwach gebundene Produkte im Gebäudeinneren erfordern dagegen den vollständig abgeschotteten Bereich mit Schleuse und dauerhafter Luftabsaugung. Welcher Weg zulässig ist, entscheidet nicht die Bauleitung, sondern der Laborbefund.
Nicht nur Asbest ist reguliert.
In Gebäuden zwischen 1970 und 1996 sitzt häufig künstliche Mineralfaser in Dachschrägen, Zwischendecken und an Rohrleitungen. Diese älteren Produkte sind als krebsverdächtig eingestuft und unterliegen der TRGS 521. Wir bauen sie ohne Reißen und Zusammendrücken aus, verpacken sie unmittelbar und führen sie getrennt vom Asbestabfall ab. Beide Stoffgruppen werden einzeln dokumentiert, damit die Nachweise später eindeutig zuzuordnen sind und nicht nachträglich sortiert werden müssen. Ob eine Dämmung unter die alte oder die neue Generation fällt, lässt sich am Material selbst kaum ablesen. Produkte ab 1996 tragen in der Regel ein Gütezeichen oder einen Herstellernachweis; fehlt beides, wird im Zweifel wie bei der älteren, krebsverdächtigen Variante gearbeitet. Diese Vorsichtsregel kostet wenig zusätzlichen Aufwand und verhindert, dass Beschäftigte oder Bewohner unnötig belastet werden.
Verfahren & Schutz
Sicherheit beginnt beim Betreten und Verlassen. Ohne eine ordnungsgemäß eingerichtete Personenschleuse gibt es keine Sanierung. Sie ist die Grundlage für den Schutz aller Beteiligten.
Das Herzstück jeder Asbestsanierung. Auf jeder Baustelle sind sie fester Bestandteil unserer Ausstattung zur sicheren Reinigung kontaminierter Bereiche.
Zur Kontrolle setzen wir spezielle Messgeräte ein, die den Unterdruck permanent überwachen und dokumentieren. Die 20-Pascal-Grenze wird dabei kontinuierlich geprüft.
Der letzte und wichtigste Schritt. Sie zeigen schwarz auf weiß, ob ein Bereich wirklich frei von Asbestfasern ist und wieder bedenkenlos genutzt werden kann.
Sicherheit & Qualität
Wir arbeiten nach zertifizierten Verfahren und bieten transparente, sichere und effiziente Rückbauprozesse nach TRGS 519 und TRGS 521.
Zertifiziert nach
TRGS 519 · TRGS 521
Präzise Gefährdungsanalysen, Sanierungspläne und Labor-Luftmessungen – alles aus einer Hand, lückenlos dokumentiert.
TRGS 519
Zertifiziert
100%
Dokumentiert
Labor
Luftmessungen
Unser Team ist praxiserprobt und perfekt eingespielt. Diese enge Zusammenarbeit in professioneller Schutzkleidung garantiert eine effiziente und termingerechte Projektabwicklung, damit Ihr Sanierungs- oder Rückbauvorhaben schnell und ohne Verzögerung abgeschlossen wird.
Klare Schritte, keine versteckten Kosten. Sie wissen jederzeit, was auf Ihrer Baustelle passiert.
Faserfrei, umweltgerecht, gesetzeskonform. Alle Nachweise erhalten Sie für Behörden und Versicherungen.
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FAQ
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Ja. Asbest, KMF und alte Mineralwolle (vor 2000) gelten als gesundheitsgefährdende Stoffe. Nur zertifizierte Fachfirmen wie Bau2day dürfen diese Materialien gemäß TRGS-Standards sicher entfernen, verpacken und entsorgen.
Der Ablauf ist klar geregelt: 1. Vor-Ort-Besichtigung, 2. Planung & Einrichten eines Sicherheitsbereichs, 3. Rückbau mit Unterdrucktechnik & PSA, 4. Fachgerechte Entsorgung, 5. Abschlussmessung (Labor-Luftmessung), 6. Übergabe der Freigabe.
Das hängt von der Menge des Materials und der Gebäudestruktur ab. Kleinere Projekte dauern oft 1–2 Tage, größere Rückbauten können mehrere Tage benötigen. Wir erstellen nach der Besichtigung immer eine klare, transparente Zeitplanung.
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