Paderborn wurde 1945 fast vollständig zerstört und in den Jahrzehnten danach neu aufgebaut – genau in der Zeit, in der faserhaltige Produkte als moderner Baustoff galten. Dazu kommen ehemalige Kasernenflächen, die heute in Wohn- und Gewerbenutzung überführt werden. Beides führt regelmäßig zu Bauteilen, die vor dem Umbau untersucht werden müssen. Wir übernehmen diese Untersuchung, ordnen den Befund fachlich ein und führen den Rückbau anschließend so aus, wie es die Regeln vorschreiben.
Unser Vorgehen
Ohne Befund kein belastbarer Plan.
Bevor eine Fläche umgenutzt wird, muss der Auftraggeber wissen, welche Stoffe verbaut sind – die Gefahrstoffverordnung verlangt das ausdrücklich für Gebäude aus der Zeit vor 1993. Wir werten vorhandene Bauunterlagen aus, begehen das Objekt und nehmen dort Proben, wo der Verdacht begründet ist: Dacheindeckung, Fassade, Estrich und Klebeschichten, Brandschutzverkleidungen, Leitungsdämmung. Der Laborbericht benennt Faserart und Bindung. Erst daraus lässt sich ableiten, ob zerstörungsarm demontiert werden darf oder ob der gesamte Bereich abzuschotten ist.
Die Luft bleibt drinnen.
Für schwach gebundene Produkte im Inneren richten wir einen abgeschotteten Bereich ein: staubdichte Folienwände, eine Mehrkammerschleuse für Personen, eine getrennte Materialschleuse und Entstauber, die dauerhaft Luft absaugen und gefiltert nach außen führen. Dadurch entsteht ein Unterdruck, der verhindert, dass Fasern in angrenzende Räume gelangen. Beschäftigte tragen Vollmaske und Einwegschutzanzug und verlassen den Bereich nur über die Schleuse. Die Absaugung läuft durchgehend, auch außerhalb der Arbeitszeit. Die Absaugung ist der kritische Punkt der gesamten Einrichtung. Fällt sie aus, bricht der Unterdruck zusammen und die Trennung zwischen belastetem und sauberem Bereich existiert nicht mehr. Wir sichern die Stromversorgung deshalb gesondert ab und kontrollieren die Geräte täglich. Kommt es dennoch zu einem Ausfall, werden die Arbeiten unterbrochen und der Bereich bleibt verschlossen, bis die Anlage wieder störungsfrei läuft.
Erst das Protokoll öffnet den Raum.
Nach der Feinreinigung misst eine unabhängige Stelle die Faserkonzentration in der Raumluft und gibt den Bereich schriftlich frei. Parallel geht das Material verplombt an eine zugelassene Anlage; umgeladen oder mit anderem Bauschutt gemischt wird nichts. Zum Abschluss einer Asbestsanierung in Paderborn übergeben wir Anzeige, Gefährdungsbeurteilung, Messprotokoll und Entsorgungsnachweise als zusammenhängende Dokumentation. Damit ist jeder Schritt nachvollziehbar – auch Jahre später, wenn das Objekt verkauft oder erneut umgebaut wird.
Verfahren & Schutz
Sicherheit beginnt beim Betreten und Verlassen. Ohne eine ordnungsgemäß eingerichtete Personenschleuse gibt es keine Sanierung. Sie ist die Grundlage für den Schutz aller Beteiligten.
Das Herzstück jeder Asbestsanierung. Auf jeder Baustelle sind sie fester Bestandteil unserer Ausstattung zur sicheren Reinigung kontaminierter Bereiche.
Zur Kontrolle setzen wir spezielle Messgeräte ein, die den Unterdruck permanent überwachen und dokumentieren. Die 20-Pascal-Grenze wird dabei kontinuierlich geprüft.
Der letzte und wichtigste Schritt. Sie zeigen schwarz auf weiß, ob ein Bereich wirklich frei von Asbestfasern ist und wieder bedenkenlos genutzt werden kann.
Sicherheit & Qualität
Wir arbeiten nach zertifizierten Verfahren und bieten transparente, sichere und effiziente Rückbauprozesse nach TRGS 519 und TRGS 521.
Zertifiziert nach
TRGS 519 · TRGS 521
Präzise Gefährdungsanalysen, Sanierungspläne und Labor-Luftmessungen – alles aus einer Hand, lückenlos dokumentiert.
TRGS 519
Zertifiziert
100%
Dokumentiert
Labor
Luftmessungen
Unser Team ist praxiserprobt und perfekt eingespielt. Diese enge Zusammenarbeit in professioneller Schutzkleidung garantiert eine effiziente und termingerechte Projektabwicklung, damit Ihr Sanierungs- oder Rückbauvorhaben schnell und ohne Verzögerung abgeschlossen wird.
Klare Schritte, keine versteckten Kosten. Sie wissen jederzeit, was auf Ihrer Baustelle passiert.
Faserfrei, umweltgerecht, gesetzeskonform. Alle Nachweise erhalten Sie für Behörden und Versicherungen.
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FAQ
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Ja. Asbest, KMF und alte Mineralwolle (vor 2000) gelten als gesundheitsgefährdende Stoffe. Nur zertifizierte Fachfirmen wie Bau2day dürfen diese Materialien gemäß TRGS-Standards sicher entfernen, verpacken und entsorgen.
Der Ablauf ist klar geregelt: 1. Vor-Ort-Besichtigung, 2. Planung & Einrichten eines Sicherheitsbereichs, 3. Rückbau mit Unterdrucktechnik & PSA, 4. Fachgerechte Entsorgung, 5. Abschlussmessung (Labor-Luftmessung), 6. Übergabe der Freigabe.
Das hängt von der Menge des Materials und der Gebäudestruktur ab. Kleinere Projekte dauern oft 1–2 Tage, größere Rückbauten können mehrere Tage benötigen. Wir erstellen nach der Besichtigung immer eine klare, transparente Zeitplanung.
Wir nutzen Google Maps. Bitte akzeptieren Sie externe Medien, um die Karte zu laden.
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